Jahresbilanz der Spanier
Telefonica wächst in Lateinamerika

Europas zweitgrößter Telekommunikationskonzern wächst. Die spanische Telefonica hat ihren Umsatz im abgelaufenen Jahr um die Hälfte gesteigert, auch der Überschuss stieg deutlich. Jetzt will das Unternehmen Aktien zurückkaufen.

rtr MADRID. Die spanische O2 -Mutter Telefonica hat von einem anhaltend kräftigen Mobilfunkgeschäft und einem Wachstum in Lateinamerika profitiert. Der Überschuss wuchs im vergangenen Jahr überraschend deutlich um fast die Hälfte auf 8,9 Milliarden Euro. Beim Umsatz wies der nach der Deutschen Telekom zweitgrößte Telekommunikationskonzern in Europa am Donnerstag ein Plus im Rahmen der Erwartungen von knapp sieben Prozent auf 56,44 Milliarden Euro aus.

Börsenexperten zeigten sich auch mit dem Ausblick des Konzerns zufrieden. Der Umsatz soll um sechs bis acht Prozent zulegen. Zugleich will Telefonica den operativen Gewinn von acht Milliarden Euro 2007 in diesem Jahr um 13 bis 19 Prozent steigern. Außerdem kündigte das Unternehmen Investitionen über 8,6 Milliarden Euro an. "Der Ausblick ist gut", sagte ein Fondsmanager. "Die Steigerung der Investition zeigt, dass sie zuversichtlich sind."

Am Mittwochabend hatte Telefonica angekündigt, 100 Millionen Aktien zurückzukaufen. Gemessen am aktuellen Aktienkurs hat das Vorhaben ein Volumen von 1,96 Milliarden Euro. Die Aktien sollen Schritt für Schritt zurückgekauft werden, abhängig von den Mittelzuflüssen des Konzerns und dem Aktienkurs. Die 100 Millionen Aktien stellen etwa 2,095 Prozent des Telefonica -Kapitals dar. Ein Aktienrückkauf-Programm über sechs Milliarden Euro lief Ende vergangenen Jahres aus.

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