Jahresprognose angehoben: Sony lässt sich von Gewinneinbruch nicht schocken

Jahresprognose angehoben
Sony lässt sich von Gewinneinbruch nicht schocken

Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Sony hat im abgelaufenen Quartal unter anderem wegen schwacher Verkäufe seiner Spielekonsole Playstation 2 einen 20-prozentigen Rückgang des Betriebsgewinns verbucht. Ungeachtet dessen wurde die Prognose für das bis 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr angehoben.

HB TOKIO. Wie der weltweit zweitgrößte Hersteller von Konsumentenelektronik am Mittwoch bekannt gab, sank der operative Gewinn vor allem in Folge höherer Restrukturierungsausgaben um 20,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 158,8 Mrd. Yen (1,2 Mrd Euro). Der Gruppenumsatz stieg dagegen um 0,7 % auf 2,3 Billionen Yen.

Der Nettoertrag ging um 26,2 % auf 92,6 Mrd. Yen zurück. Während die Einnahmen bei Filmen und bei Hardware im Spielesektor zurückgingen, ist bei Spielesoftware ein Zuwachs erzielt worden, wie der Hersteller der Playstation zwei mitteilte. Sony hob die Gewinn-Prognose für das Gesamtjahr wegen höherer Wechselkursgewinne im Oktober-Dezember-Quartal um zehn Prozent auf netto 55 Milliarde Yen an.

Die Prognose für Umsatz und operativen Gewinn ließ der Konzern indes wegen zu erwartender höherer Umstrukturierungskosten bei 7,4 Billionen beziehungsweise 100 Milliarde Yen unverändert. Der im vergangenen Jahr vorgelegte Restrukturierungsplan mache weiter Fortschritte, sagte Sony-Chef Nobuyuki Idei. Man werde keine Bemühungen auslassen, die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern, erklärte Idei.

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