Jahresziele gesenkt
Versatel-Anleger schicken Aktie in den Keller

Der anhaltende Preiskampf auf dem DSL-Markt macht dem Telekommunikationsanbieter Versatel zunehmend zu schaffen. Jetzt senkte das Unternehmen seine Jahresziele. An der Börse trennten sich Anleger reihenweise von den Versatel-Titeln.

HB FRANKFURT. Auf Grund des schärfer werdenden Wettbewerbsdrucks werde der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr geringer ausfallen als angenommen, kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Versatel peilt nunmehr für 2007 einen Umsatz von 680 bis 700 Mill. Euro an. Ebenso werde die in Aussicht gestellte leichte Steigerung der Umsatzrendite vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) nicht mehr erreicht werden. „Versatel erwartet aus heutiger Sicht vielmehr im Vorjahresvergleich einen Rückgang“, hieß es.

An der Börse trennten sich die Anleger daraufhin reihenweise von ihren Versatel-Papieren. Die Aktie sackte um bis zu 19 Prozent auf 11,88 Euro ab. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz vor allem dank des Zusammenschlusses mit der Firma Tropolys um knapp 38 Prozent auf 337,7 Mill. Euro. Das bereinigte Ebitda legte um knapp 18 Mill. Euro auf 92,8 Mill. Euro zu. Im zweiten Quartal schrumpfte die Ergebniszahl jedoch leicht auf 38,7 Mill. Euro.

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