
Handelsblatt: Herr Murdoch, Sie sind Dienstagabend hier in München angekommen. Haben Sie im Hotel deutsches Fernsehen geschaut?
James Murdoch: Nein, es war zu spät. Aber in meinem Londoner Büro habe ich natürlich Sky Deutschland.
Das deutsche Fernsehen hätte den Geschäftsmann in Ihnen nur deprimiert.
Warum?
Deutschland leistet sich das teuerste öffentlich-rechtliche Fernsehen der Welt. Sie hätten sich sicher die ganze Nacht gefragt, wie sie angesichts dieser Fülle von Spielfilmen, Nachrichtensendungen und gut gemachten Reportagen mit ihren defizitären Bezahlsendern Geld verdienen sollen.
Als Investor habe ich das Gefühl, hier sehr willkommen zu sein. Der Markt ist transparent und fair. Daher ist es attraktiv - auch nach einer langen Zeit -, wieder nach Deutschland zurückzukommen.
Das ändert nichts an den harten Marktbedingungen. Wie groß sind die Chancen Ihres Bezahlsenders Sky Deutschland tatsächlich?
Der deutsche Markt ist nicht so besonders, wie Sie sagen. In anderen europäischen Ländern sind die Öffentlich-Rechtlichen auch sehr stark und verfügen über viel Geld. Außerdem kennen wir den deutschen Markt schon sehr lange. Ich weiß ganz gut, worauf ich mich da eingelassen habe.
Worauf haben Sie sich denn eingelassen? Was wollen die deutschen Zuschauer?
Ich glaube, dass Zuschauer höhere Qualität und mehr Auswahl möchten. Sie wollen den neuesten technischen Standard, HDTV und 3D. Wir bieten das zu einem fairen Preis. Ich bin überzeugt davon, dass ein moderner Digitalsender wie Sky eine wichtige Rolle für viele Kunden in Deutschland spielt.
Aha
Journalismus kostet also ? Gut !
Wenn's denn wirklich Journalismus ist ?!
Und selbst wenn es worklich Journalismus wäre (was man bei Murdoch-Medien bezweifeln muss)
Wenn mit diesem Geld dann jemand unterstütz, der auch so einen Lügen- und Propaganda-Sender wie Fox-News betreibt, dann bekommt er mein Geld nicht !!!
Hallo jupp,
warum immer persönlich werden?
Es geht um die Gesamtstruktur, nicht um Einzelpersonen wie mich.
immer noch nicht verstanden?
Also unterlassen Sie bitte in Zukunft persönliche Anmache, sondern seien sie froh, dass Sie hier ihren Kommentar in unserer Demokratie loslassen dürfen oder hier einen Artikel verfassen dürfen.
Dafür haben Menschen geblutet.
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