Jan Mojto und insolvente KirchMedia treten Kirch-Erbe gemeinsam an
Lösung für Filmbibliothek Leo Kirchs

Für die deutschsprachige Filmbibliothek Leo Kirchs mit 12 000 Titeln ist knapp drei Jahre nach dem Zusammenbruch der Kirch-Gruppe eine Lösung gefunden worden. Gemeinsam mit der insolventen Kirch-Media gründet der frühere Kirch-Manager und Produzent Jan Mojto ein Gemeinschaftsunternehmen für die gemeinsame Verwertung der Filme.

HB MÜNCHEN. Der Beide Seiten seien an der neuen Firma mit Sitz in München zu 50 Prozent beteiligt, teilten die KirchMedia und Mojtos Firma EOS am Freitag in München mit. Der Gläubigerausschuss der KirchMedia habe bereits zugestimmt, über den Kaufpreis für Mojtos Anteile sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die so genannte Rest-Library mit den deutschsprachigen Filmrechten war einer der letzten großen Vermögenswerte der insolventen KirchMedia. Zu dem Paket gehören unter anderem 5000 US-Produktionen wie „Der große Gatsby“ und „Citizen Kane“ sowie 2000 deutsch- österreichische Produktionen von der „Trapp-Familie“ bis zum „Mädchen Rosemarie“.

Insolvenzverwalter Michael Jaffé hatte vor einem Jahr bereits die Beta Film mit den internationalen Filmrechten an Mojtos EOS verkauft. Er zeigte sich nun zufrieden, dass „alle wesentlichen Assets der KirchMedia in unternehmerische Hände kamen und so auch Arbeitsplätze erhalten werden konnten“. Mojto ist seit mehr als 25 Jahren im Rechtehandel und der Fernsehproduktion aktiv. Er war ein enger Vertrauter Leo Kirchs.

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