Japanischer Mischkonzern: Hitachi droht Verlust

Japanischer Mischkonzern
Hitachi droht Verlust

Der japanische Mischkonzern Hitachi kämpft weiter mit Verlusten in seiner Sparte für Heimelektronik. Erst das neue Geschäftsjahr soll die Wende bringen, wenn umstrukturierte Konzernbereiche aggressiv auf Kundenfang gehen sollen.

fmk TOKIO. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember) sank der Nettogewinn des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 77 Prozent auf 1,2 Mrd. Yen (7,7 Mill. Euro). Für das Gesamtjahr erwartet Hitachi einen Verlust von 55 Mrd. Yen, nachdem in den ersten neun Monaten bereits ein Minus von 77 Mrd. Yen aufgelaufen war.

Doch 2007 soll es bergauf gehen, sagte Vizepräsident Takashi Miyoshi in Tokio. Die verlustreichen Geschäftsbereiche Plasma-Fernseher und Festplatten sollen nach monatelanger Umstrukturierung in der Lage sein, gegen die Konkurrenz zu bestehen. „Wir investieren aggressiv in die Schlüsselbereiche und führen auf der Kostenseite Veränderungen ein, um wettbewerbsfähiger zu werden“, sagte Miyoshi. Im abgelaufenen Quartal stiegen der Umsatz um zehn Prozent auf 2,5 Bill. Yen und der operative Gewinn um 57 Prozent auf 62 Mrd. Yen. Hohe Steuerzahlungen und die Kosten für Übernahmen zehrten jedoch die Mittel fast komplett wieder auf.

Der operative Verlust mit Festplatten, Fernsehgeräten und DVD-Rekordern lag bei 19 Mrd. Yen. Im Vorjahresquartal lag der Verlust mit knapp sechs Mrd. Yen deutlich darunter. Besser als die Konsumprodukte liefen Industrieausrüstungen, Kraftwerke und Telefonnetze.

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