Japanischer Partner
Qimonda geht Technologiekooperation ein

Der Speicherchiphersteller Qimonda hat mit der japanischen Elpida eine Technologie-Kooperation zur Entwicklung kleinerer Speicherchips geschlossen. Derweil dementiert ein potenzieller Interessent für Quimondas Übernahme Gespräche mit Infineon, dem Mehrheitseigner des Speicherchipherstellers.

HB MÜNCHEN/SEOUL. Die Infineon-Tochter bringe in die Kooperation ihre selbst entwickelte Technik "Buried Wordline" ein, die kleinere und energiesparende Chips ermöglicht. Die Japaner steuerten ihre Stack-Technologie bei.

So sollen bis 2010 Dram-Chips mit deutlich kleinerer Fläche (4F²) bei gleicher oder höherer Speicherkapazität als bisher auf den Markt kommen. Der Zusammenschluss biete Größenvorteile bei Forschung, Entwicklung und künftig gemeinsamen Fertigungsaktivitäten, teilte Qimonda am Donnerstag mit.

Unterdessen hat der südkoreanische Chiphersteller Hynix Interesse an der verlustreichen Infineon-Speicherchiptochter dementiert. Darüber werde nicht nachgedacht, sagte ein Hynix-Sprecher am Donnerstag: "An uns ist niemand herangetreten. Wir haben über einen solchen Deal nicht gesprochen."

Infineon hat mehrfach betont, seinen 77-Prozent-Anteil an Qimonda reduzieren zu wollen, letztlich auf null. Zuletzt hatte der Konzern die Hoffnung auf eine rasche Trennung aber gedämpft. Seit Mitte Februar machte Infineon nach eigenen Angaben aber Fortschritte in den zähen Verhandlungen mit Interessenten. Einzelheiten wurden nicht genannt.

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