Joint Venture mit Softbank
Vodafone bleibt in Japan aktiv

Der japanische Internet- und Kommunikationskonzern Softbank und der britische Weltmarktführer Vodafone wollen gemeinsam Mobiltelefone und Inhalte für Handys entwickeln. Dafür wollen beide Unternehmen ein Joint Venture gründen, wie sie am Donnerstag mitteilten.

HB TOKIO. An dem Gemeinschaftsunternehmen werden Softbank und Vodafone zu je 50 Prozent beteiligt sein. Das bislang vor allem im Internetgeschäft aktive Unternehmen Softbank hatte im vergangenen Monat das Japan-Geschäft von Vodafone für knapp zwölf Mrd. Euro gekauft und ist damit als drittgrößter Anbieter in den japanischen Mobilfunkmarkt eingestiegen. Vor ihm liegen die Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo und KDDI.

Softbank verspricht sich von der Kooperation die Möglichkeit, billigere Handys und neue Inhalte für den Mobilfunk anzubieten. „Wir werden schon bald globale Sportereignisse, Musik, Nachrichten und Filme auf Handys sehen und hören können“, sagte Softbank Präsident Masayoshi Son. Diese Inhalte wolle das Unternehmen zusammen mit Vodafone entwickeln und weltweit anbieten.

Vodafone will durch die Kooperation den Zugang zu technologischen Innovationen in Japan erhalten. Japan sei ein sehr an technologischen Neuigkeiten interessierter Markt, sagte Vodafone-Chef Arun Sarin. Vodafone wolle den Kontakt dazu nicht verlieren.

Die Ankündigung der Kooperation half dem Kurs der Softbank-Aktie auf die Sprünge. Sie ging 1,2 Prozent im Plus aus dem Handel bei 2920 Yen. Der Nikkei-Index fiel dagegen um 1,35 Prozent.

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