Justizministerium besorgt
US-Regierung kritisiert Microsoft-Strafe

Die US-Regierung hat das von der EU-Kommission verhängte Rekordbußgeld gegen Microsoft kritisiert. Die Verhängung des Strafgeldes könne unerwünschte Wirkungen auf das Marktgeschehen haben, sagte der Leiter der Kartellabteilung im US-Justizministerium, R. Hewitt Pate, am Mittwoch.

HB WASHINGTON. Die Bußgeld-Entscheidung der EU-Kommission sei bedauerlich, sagte der Wettbewerbs-Experte weiter, ohne die EU-Entscheidung direkt zu kritisieren. Pate sagte: „Fundierte Anti-Kartellpolitik muss es auch bei 'dominanten' Unternehmen vermeiden, Innovation und Wettbewerb zu behindern.“

Die EU-Kommission hatte ein Bußgeld von 497 Mill. € und Auflagen zur Integration von Fremdsoftware in das Betriebssystem Windows verhängt. Das US-Unternehmen habe seine beherrschende Stellung auf dem Markt für Betriebssysteme missbraucht. Firmenchef Steve Ballmer kündigte an, die Gespräche mit der EU-Kommission fortzusetzen. Microsoft werde sich weiter um eine Verhandlungslösung bemühen.

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