Kabelbetreiber
Neukunden hieven Kabel Deutschland in Gewinnzone

Dank einer wachsenden Kundenzahl ist Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach einem Dreivierteljahr in roten Zahlen fuhr der Konzern einen Gewinn von 5,5 Millionen Euro ein. Auch der Umsatz ist gestiegen.

HB MÜNCHEN. Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) ist im ersten Jahresviertel unter anderem dank einer wachsenden Kundenzahl wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach drei Verlustquartalen konnte KDG einen Gewinn von 5,5 Mio. Euro ausweisen nach 1,7 Mio. Euro im Vorjahr. Den Gewinnanstieg führte das Unternehmen mit Sitz in München in erster Linie auf das stärkere operative Geschäft zurück.

So hatten sich mehr Kunden für das Triple-Play-Angebot entschieden - also Fernsehen, Internet und Telefonie über das TV-Kabel. Ende Juni waren es noch 894 600. Nun erwartet KDG, dass die Marke von einer Million bei den Triple-Play-Kunden bereits im Vorweihnachtsgeschäft geknackt wird. Insgesamt kam Kabel Deutschland im zweiten Quartal auf rund 9,1 Millionen Kunden und 11,7 Mio. Abonnements rund um den Kabelanschluss. Durch stärkere Nachfrage nach Premiumprodukten erzielte KDG einen höheren durchschnittlichen Umsatz je Kunden (ARPU).

Der Umsatz stieg entsprechend um zwölf Prozent auf 367,2 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2009/10 (31. März) rechnet das Unternehmen allerdings mit einem langsameren Wachstumstempo von fünf bis sieben Prozent. Nach wie vor macht KDG keine Aussage darüber, ob auch für das Gesamtjahr unterm Strich ein Gewinn ausgewiesen wird. Zwar seien im ersten Quartal keine Rückstellungen für den Konzernumbau mehr gebildet worden, sagte eine Sprecherin. Der Umbau sei aber noch nicht abgeschlossen.

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