Kapitalerhöhung
Premiere verschafft sich eine dicke Brieftasche

Der Bezahlfernsehsender Premiere rüstet sich für den anstehenden Bieterwettstreit um die Übertragungsrechte der Bundesliga. Das Unternehmen plant mit einer angekündigten Kapitalerhöhung 175,75 Millionen Euro einzunehmen. Damit fließt erheblich weniger frisches Geld in die Premiere-Kassen als geplant.

HB BERLIN. 14,06 Millionen neue Aktien könnten für 12,50 Euro je Anteilsschein bezogen werden, teilte Premiere in der Nacht zum Mittwoch mit. Mit der Summe nimmt Premiere allerdings weniger ein als die ursprünglich geplanten bis zu 250 Millionen Euro. Die Resonanz der Investoren sei positiv, teilte Premiere weiter mit.

Das Unternehmen rechne mit einer hohen Akzeptanz der Kapitalerhöhung. Premiere will bei der im Herbst erwarteten neuen Bieterrunde für die Übertragungsrechte für voraussichtlich drei Spielzeiten der Fußball-Bundesliga ab der Saison 2009/10 mehr Exklusivität aushandeln.

Der Sender drängt vor allem auf eine Verschiebung der ersten Ausstrahlung im frei empfangbaren Fernsehen auf 22.00 Uhr. Bislang sendet die ARD ihre Sportschau um 18.30 Uhr. Premiere-Chef Michael Börnicke erwartet die Eröffnung des Bieterverfahrens durch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) für das vierte Quartal.

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