Kartellamt muss noch zustimmen
Konsolidierung am Frauenzeitschriften-Markt

„Journal für die Frau“ bekommt eine neue Verlagsheimat. Die Axel Springer AG (Berlin) will Mitte Januar ihren 14-täglich erscheinenden Titel mit einer verkauften Auflage von 319 511 Exemplaren (IVW 3/04) an den Münchner Burda-Verlag verkaufen.

HB HAMBURG/BERLIN/MÜNCHEN. Das teilten die beiden Medienunternehmen am Donnerstag mit. Voraussetzung dafür ist eine Zustimmung des Kartellamtes.

Hubert Burda Media plant, den erworbenen Titel mit seiner Frauenzeitschrift „Freundin“ (verkaufte Auflage: 534 776 Exemplare) zusammenzulegen. Einzelheiten der Fusion sollen später bekannt gegeben werden. Springer begründete den Verkauf mit einer „fehlenden wirtschaftlichen Perspektive des Titels in den vorhandenen Strukturen“. Nach dpa-Informationen sind 50 Mitarbeiter von dem Verkauf betroffen, für die bei Springer nach neuen Arbeitsmöglichkeiten gesucht wird. Marktführer unter den 14-täglichen Frauenzeitschriften ist die „Brigitte“ von Gruner + Jahr.

Der Medienkonzern Springer hatte im Juni bereits seinen monatlichen Frauen-Titel „Allegra“ eingestellt. Der Bereich Frauenzeitschriften werde ein Kernsegment im In- und Ausland bleiben, sagte eine Sprecherin. Springer hatte im deutschen Markt im Herbst 2003 die monatliche „Jolie“ im Pocket-Format gestartet und ist wöchentlich mit „Bild der Frau“ im Markt vertreten. Burda gibt weitere Frauen-Titel wie die monatlich erscheinenden „Elle“ und „Instyle“ heraus.

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