Kartellprobleme sind aus dem Weg geräumt
Süddeutscher Verlag steigt wieder bei „Frankenpost“ ein

Der Süddeutsche Verlag (SV) kauft keine zwei Jahre nach dem Verkauf Anteile an der Regionalzeitung „Frankenpost“ zurück.

HB MÜNCHEN. In einem ersten Schritt werde die SPD-Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) dem SV 35 Prozent der Anteile verkaufen, teilte der Süddeutsche Verlag am Donnerstag in München mit. Zudem sicherten sich die Münchner eine Option auf eine Mehrheitsübernahme durch den Erwerb weiterer 30 Prozent. Der SV hatte Anfang 2003 aus kartellrechtlichen Gründen die Mehrheit an der Frankenpost Verlag GmbH (Hof) an die DDVG verkauft. Inzwischen sind die Kartellprobleme nach Ansicht des Verlags aber aus dem Weg geräumt. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt einer Freigabe durch das Bundeskartellamt.

Zum Kaufpreis machte ein Verlagssprecher keine Angaben. „Wir erhoffen uns dadurch Synergieeffekte im Anzeigengeschäft“, sagte er zur Begründung des Rückkaufs. Der Süddeutsche Verlag mit seinem Flaggschiff „Süddeutsche Zeitung“ war früher mit 70 Prozent an der „Frankenpost“ beteiligt. Der Verlag verkaufte seinen Anteil aber Anfang 2003, um kartellrechtliche Bedenken gegen den Einstieg der Südwestdeutschen Medienholding beim SV aus dem Weg zu räumen.

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