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Kein Geld mehr ab 2013: ARD und ZDF gehen auf Konfrontation mit Kabelkonzernen

Ab 2013 wollen ARD und ZDF kein Geld mehr für die Verbreitung ihrer Programme an Kabel Deutschland und Unitymedia zahlen. Dadurch würden den Kabelkonzernen 60 Millionen Euro entgehen, was sie zu verhindern versuchen.

Filiale des Kabelnetzbetreibers Unitymedia. Quelle: dpa
Filiale des Kabelnetzbetreibers Unitymedia. Quelle: dpa

KölnBis Ende Juni wollen ARD und ZDF die Verträge zur Weiterverbreitung ihrer Fernsehsender durch Kabel Deutschland (KDG) und Unitymedia fristgemäß kündigen. Die Öffentlich-Rechtlichen werden den beiden Konzernen ab 2013 die rund 60 Millionen Euro an sogenannten Einspeiseentgelten nicht mehr überweisen. „Für die Verbreitung unserer Programme Geld zu zahlen, ist eine Abnormität, die wir nicht länger hinnehmen wollen“, sagte ein ZDF-Manager in Köln.

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Die Kabelkonzerne wollen die kompromisslose Haltung der Öffentlich-Rechtlichen nicht kampflos hinnehmen. „Alle TV-Sender zahlen Einspeiseentgelte für die Verbreitung bei Kabel Deutschland. Wir sehen keine Veranlassung, daran etwas zu ändern“, sagte Adrian von Hammerstein, Chef des größten deutschen Kabelkonzerns KDG, dem Handelsblatt. „Die Kapazität im Kabelnetz ist ein wertvolles Gut und hat - wie jede Leistung - ihren Preis“, beteuert der frühere Siemens-Manager.

Die Sendung mit den Mäusen Wofür ARD und ZDF Gebühren-Milliarden verprassen

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Auch der Konkurrent Unitymedia ist nicht bereit, die vielen Programme von ARD und ZDF ab dem nächsten Jahr kostenlos zu vertreiben. Das bestätigte Vorstandschef Lutz Schüler dem Handelsblatt. Hinter vorgehaltener Hand drohen die Kabelkonzerne der ARD und dem ZDF sogar mit einem Boykott. Sollten die Anstalten stur bleiben, werden es die Kabelriesen auf eine Machtprobe ankommen lassen. „Im schlimmsten Fall gibt es dann nicht mehr alle Sender von ARD und ZDF in unseren Netzen“, sagte ein Kabelmanager. Ob das überhaupt rechtlich möglich ist, ist umstritten.

Interessenskonflikte Lukrative Nebenjobs der ARD- und ZDF-Journalisten

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Kabel Deutschland versucht unterdessen, den Streit herunterzuspielen. „Es ist normal, dass am Anfang von Verhandlungen die Ausgangspositionen extrem sind“, sagte von Hammerstein. Er erwartet „konstruktive Gespräche“, wie die Verhandlungsführerin der ARD, MDR-Intendantin Karola Wille, auf der Kölner Kabelmesse Anga Cable gestern zugesagt habe.

  • 19.06.2012, 15:23 Uhrmargrit117888

    Also verstehe ich das richtig?
    Die Kabelbetreiber erhalten Geld vom TV und uns Bürgern knapsen sie ja auch noch Geld ab. Denn wenn man Kabel-TV ht, kostet das zusätzlich zur GEZ-Gebühr auch eine Geführ an die Kabelfirma.
    Na, das sit wirklich ein tolles Geschäft. So macht man Gewinen um siene Manager bestens zu entlohnen

  • 18.06.2012, 17:04 Uhrdani7830

    Na ja wenn die ARD/ ZDF also die öffentlichen Sender nicht mehr zahlen wollen. Dann brauch ich auch keine GEZ mehr zahlen. Kann man sich die über 200,00 EUR sparen.

  • 17.06.2012, 09:48 UhrRalphFischer

    ARD/ZDF sind im Kabelnetz aus dem gleichen Grund wie im Satelitenfernsehen. Nicht weil irgendjemand die da wollte, sondern damit sie GEZ Gebühren kassieren konnten.
    Dafür zahlen die.

    Mit der neunen Zwangsabgabe ist es völlig egal, ob und in welchen Netzen die noch sind. Also brauchen die dafür auch nicht mehr zu zahlen...

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