Keine konkreten Pläne
SAP will sich mit höherer Liquidität Flexibilität sichern

SAP plant eine Kreditlinie von über einer Milliarde Euro, um sich zusätzliche Liquidität zu verschaffen. Damit will sich Europas größter Softwarekonzern größere finanzielle Flexibilität im Alltagsgeschäft sichern. Die geplante syndizierte Kreditfazilität habe eine Laufzeit von fünf Jahren, teilte SAP am Mittwoch in Walldorf mit.

HB STUTTGART. Es sei derzeit nicht geplant, die Kreditlinie auszunutzen, betonte der Konzern. „Die gegenwärtigen Konditionen am Markt sind das optimale Umfeld, um die neue Fazilität zu arrangieren, die SAP größere finanzielle Flexibilität im Alltagsgeschäft verleiht“, sagte Finanzvorstand Werner Brandt. Die Transaktion werde von ABN Amro, BNP Paribas, J.P. Morgan und der Deutschen Bank organisiert. Sie wollten SAP zufolge am Mittwoch mit der Syndizierung beginnen.

Ein Sprecher sagte, SAP passe sich mit der Kreditlinie nur den üblichen Gepflogenheiten in Großunternehmen an. „Wir sind bisher das einzige Unternehmen im Dax gewesen, das kein solches Instrument hatte“, erläuterte er. Bisher habe SAP über einzelne Kreditverträge Zugriff auf 850 Mill. Euro an kurzfristiger Liquidität gehabt, die aber nie genutzt worden seien. Teilweise ersetze die neue Kreditlinie auch die bestehenden. „Das ist das gewöhnliche Geschäft. Es ist nicht, dass wir das Geld brauchen, noch dass wir irgendetwas damit im Sinn hätten“, sagte der Sprecher.

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