Kinogeschäft verliert an Bedeutung
Constantin verbucht Gewinnrückgang

Nach einem Gewinnrückgang in den ersten sechs Monaten des Jahres hofft der Filmproduzent und -verleiher Constantin Film für die zweite Jahreshälfte auf mehr Kinobegeisterung der Deutschen. Insgesamt verliert das Kinogeschäft für die Filmfirma derweil aber immer mehr an Bedeutung.

HB MÜNCHEN. Im ersten Halbjahr seien die Umsätze aus dem Verleihgeschäft mit Filmen wie „Schwere Jungs“ und „Die wilden Hühner und die Liebe“ hinter den Erwartungen zurückgeblieben und von elf auf 8,6 Mill. Euro gesunken, teilte die Constantin Film AG (München) am Donnerstag mit. Damit machten die Kinoumsätze nur noch sieben Prozent des Gesamtgeschäfts aus.

Bei einem Rückgang der Kinobesuche um gut sieben Prozent verzeichnete Constantin in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Rückgang des Betriebsergebnisses um knapp acht Prozent auf 3,5 Mill. Euro, erklärte das Münchener Unternehmen. Der Konzernumsatz konnte dank Zuwächsen bei der TV-Auftragsproduktion, der DVD-Verwertung und der Lizenzierung von TV-Rechten stabil gehalten werden bei 124 Mill. Euro.

Trotz der angespannten Lage des deutschen Kinomarktes erwartet die zum schweizerischen Highlight-Konzern gehörende Firma nach wie vor im Gesamtjahr einen Umsatz von mindestens 250 Mill. Euro und ein Betriebsergebnis von mindestens zwölf Mill. Euro. Die Erwartungen liegen dabei auf der zweiten Jahreshälfte und neuen Produktionen wie Bernd Eichingers „Pornorama“, Bully Herbigs Zeichentrickfilm „Lissi und der wilde Kaiser“ sowie Leander Haußmanns „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“.

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