Kinokette hat die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt
Cinemaxx kommt nicht aus den roten Zahlen

Die von Krisen gebeutelte Cinemaxx AG kommt nicht zur Ruhe. Wie die Kinokette mit 47 Multiplexen und 343 Leinwänden gestern Abend mitteilte, sei die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt.

hps DÜSSELDORF. Das Unternehmen geht weiter von einem negativen, aber verbesserten Ergebnis aus. Hinzu kämen die erforderliche Abwertungen im Zusammenhang mit der Abgabe defizitärer Kinostandorte. Im ersten Halbjahr hatte die Cinemaxx AG bei einem Umsatz von knapp 90 Mill. Euro ein Betriebsergebnis von minus 2,1 Mill. Euro erwirtschaftet. Die Aktie sank gestern um 3,45 Prozent auf 1,12 Euro.

Vorstandschef Hans-Joachim Flebbe hat angesichts der roten Zahlen ein Sanierungsprogramm eingeleitet. Auf der für 28. Oktober angesetzten Hauptversammlung sollen die Aktionäre einer Kapitalherabsetzung bei gleichzeitiger Sachkapitalerhöhung grünes Licht geben. Zudem soll der Einstieg des neuen Hauptaktionärs Herbert Kloiber und seiner Tele-München-Gruppe über die Bühne gehen. Der Filmhändler, der Flebbe seit langem kennt, hatte im Frühjahr angekündigt, die Kinokette übernehmen zu wollen.

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