Klage wegen unlauterer Geschäftspraktiken
Microsoft schließt im Kartellstreit mit Be Vergleich

Der weltweit größte Software-Konzern Microsoft hat mit der Software-Entwicklungsfirma Be einen Vergleich über 23,25 Millionen Dollar geschlossen.

HB LOS ANGELES. Gemäß der am Freitag erzielten Vereinbarung lässt Be seine Klage fallen. Im Gegenzug erklärte sich Microsoft zu der Millionen-Zahlung bereit, ohne indes ein Schuldanerkenntnis damit zu verbinden. „Beide Parteien sind mit der Vereinbarung zufrieden und glauben, dass sie fair und vernünftig ausgefallen ist“, teilten die Unternehmen mit. Be, das ein Betriebssystem entwickelt und später dem Konzern Palm Inc verkauft hatte, verklagte Microsoft Anfang 2002. Das Unternehmen warf dem Softwarekonzern in der Klage vor, seine Geschäftsbasis durch unlautere Wettbewerbspraktiken zerstört zu haben.

Dem „Wall Street Journal“ (Montagausgabe) zufolge ist der Ausgang des Prozesses für Microsoft günstig. Denn das Verfahren habe Präzedenzcharakter für ungefähr 30 andere gegen den Softwarehersteller anhängige Kartellklagen, kommentiert die Zeitung. Microsoft habe bereits Rückstellungen für weitere Vergleiche gebildet.

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