Kölnern droht keine Zerschlagung
Viacom sichert sich Viva-Mehrheit

Wie bereits erwartet hat der Mutterkonzern des US-Musiksenders MTV am Donnerstag 75,83 Prozent der Aktien der Kölner Viva Media AG übernommen. Eine Zerschlagung soll dem Kölner Unternehmen nach der Übernahme der Mehrheitsanteile durch Viacom aber nicht drohen.

HB DÜSSELDORF. Viacom habe die Anteile von 14 Viva-Großaktionären gekauft, teilte MTV Europe in Berlin mit. Vivacom übernahm unter anderem die 30,6 % von Time Warner und die 15,3 % von Universal Music. Ebenfalls am Donnerstag vollzog Viacom die Übernahme der 49-prozentigen Time Warner-Beteiligung an Viva Plus. Anfang August hatte das Bundeskartellamt die Ende Juni vereinbarte Übernahme genehmigt.

Am Dienstag hatte die Abfindungsfrist für die 24 % Aktien begonnen, die sich in Streubesitz befinden. Viacom bietet diesen Aktionären 12,65 € in bar je Aktie, womit das Paket 309 Mill. € wert wäre. Die Angebotsfrist endet am 21. September. Am Freitag findet in Köln die Hauptversammlung von Viva Media statt.

Viva Media betreibt den Musiksender Viva und produziert mit seiner Tochter Brainpool Fernsehsendungen wie „TV Total“. Viacom hatte nach der Übernahmevereinbarung betont, an Brainpool festzuhalten und Viva nicht zu zerschlagen. Viva sei eine strategische Investition auf dem zweitwichtigsten Fernsehmarkt der Welt, hatte Co-Präsident Tom Freston erklärt.

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