Kone aus Finnland Toshiba verkauft Anteile an Aufzughersteller

Nach dem Skandal ist vor der Aufarbeitung: Wegen jüngst bekannt gewordener Finanzlöcher muss der japanische Elektrokonzern Toshiba seine Kasse aufbessern. Erster Verkauf: Anteile des finnischen Aufzugherstellers Krone.
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Wegen geschönter Bilanzen musste die Toshiba-Gruppe ihre Gewinne für die vergangenen sechs Jahre um 1,13 Milliarden Euro nach unten korrigieren. Quelle: AFP
Bilanzskandal

Wegen geschönter Bilanzen musste die Toshiba-Gruppe ihre Gewinne für die vergangenen sechs Jahre um 1,13 Milliarden Euro nach unten korrigieren.

(Foto: AFP)

TokioUm nach dem Bilanzskandal seine Geschäftszahlen aufzubessern, hat sich der japanische Elektronikkonzern Toshiba von seinen Anteilen am finnischen Aufzughersteller Kone getrennt. Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, 24 Millionen Aktien für insgesamt 864,7 Millionen Euro verkauft zu haben. Diese Entscheidung sei getroffen worden, um „die Bilanz zu verbessern“. Toshiba trennte sich damit komplett von seiner Beteiligung an Kone von 4,6 Prozent.

Toshiba arbeitet derzeit einen Bilanzskandal auf und muss nach einer umfangreichen Überprüfung seine Gewinne für die vergangenen sechs Jahre um umgerechnet insgesamt 1,13 Milliarden Euro nach unten korrigieren. Die Bilanzen waren systematisch geschönt worden. Als Konsequenz aus dem Skandal traten Toshiba-Chef Hisao Tanaka und weitere hohe Manager am Dienstag zurück.

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