Konflikt um Ausgliederung
Telekom und Verdi sind noch „meilenweit auseinander“

Die Tarifverhandlungen über die Ausgliederung von rund 50 000 Telekom-Mitarbeitern in drei T-Service-Gesellschaften sind am Freitag ohne Ergebnis auf Anfang April vertagt worden.

HB BAD HONNEF. Eine Annäherung sei nicht in Sicht, erklärte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Lothar Schröder, nach den zweitägigen Gesprächen in Bad Honnef bei Bonn.

Beide Seiten seien noch meilenweit auseinander, sagte Schröder. Die Ausführungen der Arbeitgeberseite ließen „jegliche soziale Balance vermissen“. Nach wie vor werde an Arbeitszeitverlängerungen, Gehaltssenkungen und an Stellenabbauplänen festgehalten.

Die Telekom will die Mitarbeiter aus dem Technischen Kundendienst, der technischen Infrastruktur sowie aus den Call-Centern zum 1. Juli in drei Subunternehmen auslagern. Dort sollen sie länger arbeiten und weniger verdienen. Im Gegenzug für die „Anpassung der Arbeitsbedingungen in Richtung Marktniveau“ bot der Konzern ein Jobbündnis an. Das Unternehmen sei bereit, den Ende 2008 auslaufenden Kündigungsverzicht vorzeitig zu verlängern.

Die Gespräche sollen am 3. und 4. April an einen noch nicht benannten Ort fortgesetzt werden.

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