Konkurrent von Nikon und Canon
Chipausrüster ASML angelt sich mehr Aufträge

Der niederländische Chipausrüster ASML hat seine Durststrecke überwunden: Die Auftragslage hat sich im vergangenen Vierteljahr erholt, der Netto-Gewinn ist gestiegen. Auch die Aussichten für die Zukunft bewertet das Unternehmen positiv. Analysten hatten sich dennoch mehr versprochen.

HB AMSTERDAM. Der Konzern verbuchte nach eigenen Angaben vom Mittwoch im dritten Quartal Bestellungen für 40 Maschinen. Im Vorquartal waren es lediglich 30 Maschinen, so wenige wie seit zwei Jahren nicht mehr. Analysten hatten im Durchschnitt mit 44 Aufträgen gerechnet.

Im kommenden Quartal rechnet der weltgrößte Hersteller für Lithographie-Maschinen zur Chipproduktion mit einem weiteren Auftragszuwachs. Konzern-Chef Eric Meurice sagte zudem, er sehe Potenzial, die Umsätze der ersten drei Quartale 2007 im kommenden Jahr zu übertreffen.

Der Netto-Gewinn im dritten Quartal stieg den Angaben nach im Vergleich zum Vorquartal um 4,3 Prozent auf 168 Millionen Euro. Analysten hatten mit 148 Millionen Euro gerechnet. Der Wert der Neuaufträge beläuft sich dem Konzern zufolge auf 857 Millionen Euro. Das Geschäft sei durch eine gestiegene Nachfrage bei Herstellern von Flash-Speicher-Chips angekurbelt worden, die beispielsweise in Digitalkameras verwendet werden.

ASML tritt in der Branche gegen Unternehmen wie Nikon und Canon an. Zu den Kunden des Chipausrüsters gehört unter anderem Intel.

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