Konkurrenz für Kabel-Anbieter
Digitales Antennenfernsehen jetzt auch im Rhein-Main-Gebiet

Im Rhein-Main-Gebiet wird seit Montag digitales Antennenfernsehen ausgestrahlt. In Mainz gaben Vertreter der teilnehmenden öffentlich-rechtlichen Sender den Startschuss für das so genannte „Überallfernsehen“ (DVB-T).

HB MAINZ. Nach Berlin, Norddeutschland und dem Ruhrgebiet ist das Rhein-Main-Gebiet der vierte Ballungsraum, in dem digitales Antennenfernsehen die analoge Ausstrahlung ersetzen soll, die nach einer Übergangsphase am 6. Dezember eingestellt wird.

ZDF-Intendant Markus Schächter bezeichnete das neue Angebot als „wichtigen Schritt ins mobile Fernsehzeitalter. Mit DVB-T bekommt das gute alte Kabel eine attraktive Konkurrenz“, sagte Schächter. „Der heutige Start im Rhein-Main-Gebiet darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es bis zur flächendeckenden Einführung von DVB-T im gesamten Bundesgebiet noch ein langer Weg ist“, sagte der Justiziar des Südwestrundfunks (SWR), Hermann Eicher.

Für eine rasche flächendeckende Versorgung sprach sich auch der Intendant des Hessischen Rundfunks (hr), Helmut Reitze, aus: „Versorgungslücken können nicht im Sinne der Sache sein.“ Zunächst werden acht öffentlich -rechtliche Programme ausgestrahlt. Anfang Dezember soll das Angebot inklusive privater Programme auf mindestens 19 ausgeweitet werden. Für den Empfang benötigt der Zuschauer ein Zusatzgerät, das zwischen Antenne und Fernseher angeschlossen wird. Das Sendegebiet erstreckt sich von Frankfurt über Mainz und Wiesbaden bis nach Ludwigshafen und erreicht etwa drei Millionen Haushalte.

»www.rhein-main.ueberallfernsehen.de

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