Konkurrenz zu Youtube und Netflix: Yahoo drängt ins TV-Geschäft

Konkurrenz zu Youtube und Netflix
Yahoo drängt ins TV-Geschäft

Heute schon Yahoo geguckt? Offenbar plant Marissa Mayer die Eigenproduktion von Online-TV-Serien im großen Stil. Damit soll der Durchbruch im TV-Werbemarkt gelingen. Ein Erfolg, den die Yahoo-Chefin dringend benötigt.
  • 3

Millionen-Publikum, Abonnement-Erlöse, Werbegelder: Der Online-Videodienst Netflix hat es mit der prämierten TV-Erfolgsserie „House of Cards“ vorgemacht, Buchhändler Amazon hat gerade mit der Produktion des einstündigen TV-Dramas „Bosch“ für seinen Videodienst „Prime“ in Los Angeles begonnen.

Google betreibt ein eigenes Ausbildungszentrum für angehende Youtube-Produzenten und kooperiert mit TV-Sendern. Jetzt will auch Yahoo am boomenden Geschäft mit selbstproduzierten Online-Video teilhaben.

Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtet, plant Marissa Mayer die Produktion vollformatiger Serien mit zehn Episoden. Jede Episode mit 30 Minuten Länge soll ein Budget bis in den Millionenbereich bekommen. Die TV-Angebote könnten schon Ende des Monats auf der Fernseh-Marketingmesse „NewFront“ in New York vorgestellt werden. Falls denn die Abschlüsse rechtzeitig zustande kommen: Mayer und ihre Marketingchefin Kathy Savitt sollen über einhundert Projekte in den vergangenen Monaten geprüft haben.

Aber noch ist offenbar nichts unterschrieben. Yahoo wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Obwohl die Geschäfte bei Yahoo schlecht laufen wäre Geld kein Problem. Der erwartete Börsengang des chinesischen Web-Konzerns Alibaba wird Analysten zufolge bis zu zehn Milliarden Dollar in die Kassen von Yahoo spülen. Yahoo ist vertraglich verpflichtet, einen Teil seiner Alibaba-Aktien zu verkaufen.

Seite 1:

Yahoo drängt ins TV-Geschäft

Seite 2:

Anzeigenerlöse sinken

Kommentare zu " Konkurrenz zu Youtube und Netflix: Yahoo drängt ins TV-Geschäft"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • over and out: thats marissa, ur favoured girli...
    honey , ur re absolut marvelloused...

  • Ich mag Marissa !

    Sie ist eine adäquate Partnerin auf Augenhöhe mit einer atemberaubenden Optik. Dazu noch clever, intelligent, kompetent und mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet. Vor Jahren bin ich ihr einmal auf dem WEF in Davos persönlich begegnet. Einziges Manko ... leider schon vergeben.

    Sie tut genau das richtige; ein etwas altbackenes Unternehmen durch gezielte Akquisitionen und eine neue Ausrichtung für eine jugendliche Zielgruppe wieder interessant zu machen. Das bestätigen mir zumindest die Gespräche mit all meinen jungen Mätressen.

    Und die Stock Performance seit dem Marissa im Amt ist, spricht ja auch eine eindeutige Sprache und absolut für ihre Strategie. Heiß, heißer, Marissa. So einfach ist das. Over and out !

  • Man könnte zu dem Eindruck gelangen, Frau Mayer tänzele um das brachliegend wirkende Kerngeschäft von Yahoo herum, statt die ehemals robust wirkende Position von Yahoo wiederbeleben zu können.
    Swift lesen und verstehen: zwei Seiten einer und der gleichen Medaille?
    TV-Produktionen, gleich ob Online oder nicht, kosten Geld: je besser sie sind, umso mehr Geld kosten sie - mit Recht btw.
    Frau Mayer scheint aufs Geldausgeben kapriziert zu wirken.
    Vlt geht ja probieren über studieren...

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%