Konsortium um KKR soll Zuschlag bekommen
Tauziehen um Philips-Chipsparte offenbar beendet

Der Verkauf der Halbleitersparte des niederländischen Elektronikonzerns Royal Philips steht offenbar kurz zuvor. Die US-Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Silver Lake haben nach Zeitungsinformationen den Bieterstreit um die Sparte gewonnen.

HB NEW YORK. Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise berichtete, könnte sich der Preis auf mehr als acht Mrd. Euro belaufen. Die Beteiligungsgesellschaften hätten zwei konkurrierende Bieter-Gruppen ausgestochen. Eines der beiden unterlegenen Konsortien bestehe aus den Beteiligungsgesellschaften Permira Advisors, der Texas Pacific Group und der Blackstone Group. Die andere setze sich aus den Investmentfirmen Bain Capital, Apax Partners und Francisco Partners Management zusammen. Von diesen drei Bieter-Gruppen war vergangene Woche in informierten Kreisen bereits die Rede gewesen.

„Der Wettbewerb um Preis und Bedingungen war brutal“, zitiert die Zeitung einen Anwalt einer der unterlegenen Gruppen. Sprecher von KKR und Silver Lake lehnten am Mittwoch eine Stellungnahme ab. Bei Philips war zunächst niemand zu erreichen. Der Elektronik-Konzern hatte vergangenen Monat erklärt, seine Halbleitersparte bis Ende dieses Jahres auszugliedern und entweder an die Börse zu bringen oder zu verkaufen. Die Sparte verbuchte im vergangenen Jahr Erlöse in Höhe von 4,62 Mrd. Euro. Philips-Aktien legten im frühen Handel um 2,50 Prozent zu.

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