Konzern kündigt Verzicht der kritischen Klauseln an
Microsoft erhält Verwarnung von japanischer Kartellbehörde

Die japanische Kartellbehörde hat den US-Softwarekonzern Microsoft am Dienstag wegen unfairer Geschäftspraktiken verwarnt. Ein Bußgeld wurde nicht verhängt.

HB TOKIO. Die japanische Kommission für lauteren Handel forderte Microsoft mit Nachdruck auf, künftig auf Klauseln in Lizenzverträgen mit Computerherstellern zu verzichten, mit denen Klagen gegen Patentverletzungen vorgebeugt würde. Ein Bußgeld wurde nicht verhängt. Die EU-Kommission hatte im März mit einem Bußgeld von 497 Mill. Euro gegen Microsoft die höchste von ihr jemals verhängte Kartellstrafe ausgesprochen. Microsoft war vorgeworfen worden, Software von Konkurrenten mit Hilfe einer wettbewerbsschädlichen Geschäftsstrategie aus dem Markt zu drängen.

Aus Microsoft-Kreisen verlautete nach der japanischen Entscheidung, der Konzern setzte derzeit einen Plan zum Verzicht der kritisierten Klauseln bei allen neu abgeschlossenen Verträgen weltweit um.

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