Konzern setzt auf Trendwende im Werbemarkt
ProSiebenSat.1 lässt Werbeflaute hinter sich

Deutschlands größter TV-Konzern ProSiebenSat.1 hat die Werbeflaute hinter sich gelassen und rechnet wieder mit steigenden Einnahmen. Den Einstieg ins Pay-TV-Geschäft hat der Konzern vorerst verschoben. Das teilte Konzernchef Guillaume de Posch am Donnerstag mit.

HB DÜSSELDORF. Sowohl für das laufende als auch für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen mit steigenden Einnahmen. Dabei werde ProSiebenSat.1 besser abschneiden als der Branchenschnitt, zeigte sich Konzernchef Guillaume de Posch am Donnerstag in Düsseldorf optimistisch. Im zweiten Quartal habe die Gruppe ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert.

Den Einstieg ins PayTV-Geschäft hat der Konzern vorerst vertagt. Die seit Mai geführten Gespräche mit Premiere über den Kauf von drei Spartenkanälen seien an den Preisvorstellungen von Premiere-Chef Georg Kofler gescheitert, sagte de Posch bei der Präsentation neuer Sendungen für die Werbebranche. „Wir haben keine Preiseinigung gefunden, deshalb haben wir die Gespräche beendet.“

Für das erste Halbjahr zog der Unternehmenschef eine positive Bilanz. „Aus unserer Sicht war die Entwicklung erfreulicher als wir erwartet haben.“ Der Umsatz im zweiten Quartal liege höher als ursprünglich geplant und auch höher als im Vorjahr. Zur Ertragslage äußerte sich de Posch nicht. Der Konzern will am 13. August die Halbjahresbilanz vorlegen.

Der Schuldenstand der Gruppe sei aktuell auf rund 440 Millionen Euro geschrumpft, fügte de Posch hinzu. Ende März hatte die Netto-Verschuldung unter Hinzurechnung einer erst im April abgeschlossenen Kapitalerhöhung noch bei 514 Millionen Euro gelegen. Bis zum Jahresende soll die Verschuldung auf unter 400 Millionen Euro sinken nach 676 Millionen Euro Ende 2003.

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