
DüsseldorfDie Deutsche Telekom arbeitet an einem größeren personellen Umbau ihrer Deutschland-Sparte, dem nach Mitarbeitern und Umsatz wichtigsten Teilbereich des Bonner Konzerns. So sollen nach Informationen des Handelsblatts aus unternehmensnahen Kreisen bis zu 1200 Stellen oder zehn Prozent aus dem sogenannten Overhead abgebaut werden.
Dieser umfasst verschiedene Querschnittsfunktionen wie Marketing, Steuerung, Controlling und Verwaltung. Das Programm soll kurzfristig greifen und bis zum 30. Juni dieses Jahres abgeschlossen werden. Insgesamt verspricht sich der Konzern dadurch Einsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro jährlich.
Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro
Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro
NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro
Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro
NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro
America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro
Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro
Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro
AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro
China Mobile - 177,02 Milliarden Euro
Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg
Die Telekom will sich mit diesem Schnitt größeren finanziellen Spielraum verschaffen, um das operative Geschäft zu stärken. Dort will sie mehr Fachleute für den Breitbandausbau, das mobile Internet und die Umstellung der Telekomnetze auf IP-Technologie einsetzen. Der Konzern versteht seine Pläne denn auch in erster Linie als Umbau- und nicht als ein Abbauprogramm. „Der Umbau ist ein stetes Thema für uns“, heißt es im Konzern. „Wir überprüfen immer wieder einzelne Bereiche auf ihre personelle Dimension.“
Die betroffenen Mitarbeiter der Deutschlandsparte sollen entweder in operative Bereiche wechseln oder über Vorruhestandsregelungen oder Abfindungsangebote den Konzern verlassen. Parallel dazu läuft das „Shape Headquarters“-Projekt, nach dem bis 2015 rund 40 Prozent von derzeit 3200 Vollzeitstellen in der Bonner Konzernzentrale abgebaut werden sollen, ebenfalls sozialverträglich. Dies entspricht rund 1300 Arbeitsplätzen.
Die Telekom schmilzt seit Jahren ihren Personalbestand ab, allein in den ersten neun Monaten 2012 sank die Mitarbeiterzahl im Gesamtkonzern um 5000 auf 230.000. In der Deutschlandsparte verringerte sich die Belegschaft im selben Zeitraum um knapp 2000 auf 67.600 Mitarbeiter.

Noch ein Telekomaktionär, der auch viele andere DAX-Konzerne kontrolliert:
BlackRock übertrifft im vierten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $3,96 die Analystenschätzungen von $3,73. Erträge mit $2,54 Mrd über den Erwartungen von $2,49 Mrd.

16.06.12 Telekom chef warnt vor Fachkräftemangel
http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/wirtschaft/nachrichten/Telekom-Chef-Obermann-warnt-vor-Fachkraeftemangel-article786094.html

Jobbau: jedes Jahr stellt die "Deutsche" Telekom 3000 bis 4000 Nachwuchskräfte mit niedrigem oder niedrigstem Lohn ein. Die Beamten werden über eine Stelle die sich PBMNL nennt, herausgemobbt, indem die Rückkherer von Tochtergesellschaften von Frankfurt nach München und von München nach Darmstadt versetzt werden. Oder vom flachen Land in die Großstadt mit teueren Mieten. Für viele ist es da einfacher "dienstunfähig" zu werden oder in Frühpension zu gehen, obwohl sie es nicht wollen.
9 Kommentare
Alle Kommentare lesen