Kooperation für digitalen Polizeifunk
Funkwerk schließt Pakt mit Rohill

Der thüringische Kommunikationstechnikanbieter Funkwerk will seine Position im lukrativen Markt für digitale Funknetze für Rettungsdienste und Polizei ausbauen.

HB FRANKFURT. Dazu ging das Unternehmen eine Kooperation mit dem niederländischen Systemspezialisten Rohill ein, wie Funkwerk am Donnerstag in Kölleda mitteilte. Davon verspricht sich die im Technologie-Index TecDax gelistete Firma Anschluss an das internationale Geschäft mit abhörsicheren Behördenfunknetzen. „Durch das gebündelte Know-how schaffen wir uns einen Vorsprung in einem Milliarden-Markt, von dem beide Unternehmen profitieren werden“, erklärte Funkwerk-Chef Hans Grundner. Erste gemeinsame Produkte der Entwicklungs- und Vermarktungskooperation sollen bereits im Jahre 2006 vorgestellt werden. Finanzielle Details wurden nicht mitgeteilt. Das neue digitale Behörden-Funknetz soll in Deutschland in den nächsten Jahren flächendeckend aufgebaut werden und mittelfristig das analoge und nicht-abhörsichere Polizeifunknetz ersetzen. Schätzungen gehen bei den Gesamtkosten für Aufbau und Betrieb von drei bis vier Mrd. Euro aus.

An der Börse kam die Kooperationsvereinbarung gut an. Die Funkwerk-Aktie wurde im Vormittagshandel um 4,2 Prozent höher mit 26,25 Euro gehandelt.

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