Kooperation
Microsoft lässt bei Yahoo nicht locker

Wenn am heutigen Abend Microsoft Quartalszahlen präsentiert, warten Börsianer auch auf Neues im Hinblick auf Yahoo. Werden sie nun heiraten, sich auf eine wilde Ehe einigen oder endgültig im Streit auseinander gehen? In der Beziehung zwischen Yahoo und Microsoft scheint derzeit so ziemlich alles möglich. Wie Beobachter versuchen, die Zeichen zu deuten.

MÜNCHEN. Schon seit Tagen wird gemunkelt, die Internetfirma und der größte Softwarekonzern der Welt würden wieder miteinander reden. Als sie am Dienstagabend die Quartalszahlen vorlegte, heizte die neue Yahoo-Chefin Carol Bartz die Spekulationen nun erneut an: Indem sie schlichtweg jeden Kommentar zu der Sache verweigerte.

"Viele nehmen das Schweigen als Zeichen, dass es wahrscheinlich Verhandlungen mit Microsoft gibt", urteilten daraufhin die Analysten von Bernstein Research. Neues Licht ins Dunkel bringen könnte schon heute Steve Ballmer, denn der Vorstandsvorsitzende von Microsoft legt nach Börsenschluss in New York die Quartalsergebnisse vor.

Schon Ostern hatten Gerüchte in US-Medien die Runde gemacht, Bartz und Ballmer hätten sich in der Karwoche zu Gesprächen getroffen. Dabei sei es um eine Kooperation in der Internetsuche und der Werbung gegangen. Die beiden Unternehmen wollten sich schon damals nicht dazu äußern.

Microsoft hatte vergangenes Jahr mit milliardenschweren Angeboten versucht, Yahoo zu übernehmen. Der Hersteller von Programmen wie Windows und Office hatte Yahoo mehr als 40 Mrd. Dollar angeboten. Der Softwarekonzern wollte das Web-Unternehmen zuerst komplett kaufen, dann nur noch das Suchgeschäft.

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