Koreanischer Chiphersteller
Hynix erneut mit Verlust

Der südkoreanische Chiphersteller Hynix hat den dritten Quartalsverlust in Folge verzeichnet. Angesichts des andauernden Preisdrucks in der Branche fiel im zweiten Quartal 2008 netto ein Verlust von umgerechnet knapp 450 Millionen Euro an.

dpa-afx SEOUL. Der südkoreanische Chiphersteller Hynix hat den dritten Quartalsverlust in Folge verzeichnet. Angesichts des andauernden Preisdrucks in der Branche fiel im zweiten Quartal 2008 netto ein Verlust von 711 Mrd. südkoreanische Won (knapp 450 Mill. Euro) an, wie Hynix am Donnerstag in Seoul mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 213,5 Mrd. Won verbucht. Der Umsatz fiel im Vorjahresvergleich um fünf Prozent auf 1,86 Billionen Won. Im operativen Geschäft entstand im zweiten Vierteljahr den Angaben zufolge ein Minus von 172 Mrd. Won. Dadurch habe sich der Verlust im ersten Quartal in Höhe von 482 Mrd. Won verringert.

Der große Unterschied zwischen dem Fehlbetrag im operativen Geschäft und dem Nettoverlust im zweiten Quartal habe sich durch Verluste aus Wertminderungen im Zusammenhang mit der Stilllegung der Hynix-Fabrik in den USA ergeben, hieß es. Das Unternehmen hatte in der vergangenen Wochen angekündigt, die Produktion in Eugene im US-Bundesstaat Oregon bis Ende September komplett einzustellen. Zu den Gründen nannte Hynix den Preisverfall bei Speicherchips und die technologische Umstellung auf neue Produktionsstandards. Die Anlage soll verkauft werden.

Für die zweite Jahreshälfte erwartet Hynix, dass sich die Geschäftslage durch eine stärkere Nachfrage nach Computern verbessern wird. Hynix gehört zu den weltweit größten Chipproduzenten.

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