Kostendruck
Swisscom verbucht Gewinnrückgang

Der Telekommunikationskonzern Swisscom hat in den ersten neun Monaten 2004 unter der zunehmenden Konkurrenz gelitten und einen Gewinnrückgang um 17,2 % auf 1,138 Mrd. sfr verzeichnet. Der Umsatz wuchs um 0,7 % auf 7,525 Mrd. sfr, wie Swisscom am Mittwoch weiter mitteilte.

HB ZÜRICH. Für das Gesamtjahr erwartet Swisscom weiterhin einen Umsatz von rund 10 Mrd. sfr. Bei der Profitabilität zeigte sich Swisscom etwas zuversichtlicher als bisher und stellte nun ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mindestens 4,3 Mrd. sfr in Aussicht. Bisher hatte Swisscom ein Ebitda von rund 4,3 Mrd. sfr prognostiziert. In den ersten neun Monaten sank der Ebitda um 3,5 % auf 3,401 Mrd. sfr. Den überproportionalen Reingewinnrückgang erklärte Swisscom auch mit Fremdwährungsverlusten.

Neue Technologien wie das Telefonieren über Internet, ein intensiver Wettbewerb und gegen Swisscom gerichtete Eingriffe des Regulators in den Markt führen den Angaben zufolge zu weiter fallenden Preisen und damit zu anhaltendem Kostendruck. Swisscom begegne diesem Druck mit Massnahmen zur Steigerung der Effizienz und einem Stellenabbau. Swisscom werde die Zahl der Vollzeitstellen 2005 um 2,5 % oder rund 390 Stellen senken.

Analysten hatten für die ersten neun Monate durchschnittlich einen Umsatz von 7,487 Mrd. sfr, ein Ebitda von 3,361 Milliarden sfr und einen Reingewinn von 1,239 Mrd. sfr prognostiziert.

Der Schweizer Staat ist zu über 60 % an Swisscom beteiligt.

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