KPN
Verkauf von Telefonica-Anteilen ist eine Option

Nach der Fusion von Telefonica Deutschland und E-Plus hält KPN 20,5 Prozent an dem Mobilfunkbetreiber. Sechs Monate müssen die Niederländer ihre Anteile halten. Anschließend könnte der Konzern sie verkaufen.
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BarcelonaDer niederländische Telekomkonzern KPN erwägt, seine Beteiligung an Telefonica Deutschland zu verkaufen. „Das könnte eine der interessanten Optionen sein“, sagte KPN-Chef Eelco Blok am Mittwoch auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. „Am Ende kommt es auf den Preis an.“ Nach der Fusion der unter der Marke o2 bekannten Telefonica Deutschland mit der KPN-Tochter E-Plus halten die Niederländer 20,5 Prozent an dem Mobilfunkbetreiber. KPN könne an der Beteiligung auch festhalten oder sie an die Aktionäre abgeben, sagte Blok.

Durch die Anfang Oktober abgeschlossene Fusion von Telefonica Deutschland und E-Plus entstand ein Mobilfunkriese, der gemessen an der Kundenzahl an den Platzhirschen Deutsche Telekom und Vodafone vorbeizog. KPN habe noch Zeit, eine Entscheidung zu treffen, sagte Blok. Der Konzern habe sich verpflichtet, den Anteil mindestens sechs Monate zu halten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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