Krise der Automobilbranche
Epcos hat tausende Stellen abgebaut

Die Krise der Autobranche greift bei den Zulieferern weiter um sich: Wie jetzt bekannt wurde, hat der Spezialist für Bauelemente Epcos seit September fast ein Fünftel seiner Arbeitsplätze gestrichen. De Unternehmenszahlen sehen nicht gut aus.

HB MÜNCHEN. Weltweit seien im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 (30. September) rund 4 100 Stellen abgebaut worden, davon 300 in München, teilte Epcos mit. Der Umsatz des Unternehmens brach im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 26 Prozent auf 282 Millionen Euro ein.

Unter dem Strich rutschte Epcos tief in die roten Zahlen und verbuchte einen Verlust von 29,8 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 8,8 Millionen Euro im Vorquartal. Epcos hatte zum Ende des vorigen Geschäftsjahres weltweit noch 21 200 Beschäftigte. Der japanische Elektronikkonzern TDK hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr übernommen. Die Aktie fiel am Vormittag um rund vier Prozent.

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