Kriselnder Smartphone-Hersteller
Erste von Foxconn gefertigte Blackberry-Smartphones vorgestellt

Smartphone-Hersteller Blackberry hat auf der Mobilfunkmesse in Barcelona seine beiden ersten vom taiwanischen Hersteller Foxconn gefertigten Geräte präsentiert. Chef John Chen verkündete: „Wir sind hier, um zu kämpfen.“
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BarcelonaDer kriselnde Smartphone-Hersteller Blackberry aus Kanada hat auf der Mobilfunkmesse in Barcelona seine beiden ersten vom taiwanischen Hersteller Foxconn gefertigten Geräte präsentiert. Das Q20, wie seine Vorgänger mit Tastatur, werde vor Ende des Jahres zu kaufen sein, sagte Blackberry-Chef John Chen am Dienstag. Das Z3 mit Touchscreen werde ab April zunächst in Indonesien verkauft, der Preis werde unter 200 Dollar (146 Euro) liegen.

„Wir sind hier, um zu kämpfen und verlorenes Terrain zurückzuerobern“, sagte Chen in Barcelona. „Unsere Strategie ist, sich auf die Unternehmen als Kunden zu konzentrieren.“ Blackberry sei noch immer als die Nummer eins in Sachen Sicherheit bekannt.

Blackberry hatte Ende Dezember einen Rekordverlust von umgerechnet 3,2 Milliarden Euro für das dritte Quartal vermelden müssen. Das Minus war viermal so hoch wie im Vorquartal. Bei Bekanntgabe dieser Zahlen hatte der kanadische Konzern die fünfjährige Zusammenarbeit mit Foxconn angekündigt, das auch im Auftrag von Apple Smartphones baut.

Früher waren die Geräte von Blackberry tatsächlich vor allem bei Geschäftsleuten beliebt. Seit dem Start des iPhones von Apple und des Google-Betriebssystems Android liefen dem Smartphone-Pionier aber die Kunden davon. Das Unternehmen verpasste vor allem den Siegeszug der neuen Handygeneration mit Touchscreens. Die neuen Geräte mit berührungsempfindlichem Bildschirm und dem neuen eigenen Betriebssystem Blackberry 10 verkaufen sich allerdings nicht sonderlich gut.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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