Kundrun: „Sprungbrett zur Qualitätspresse“
Gruner+Jahr-Chef lobt Gratisblätter

Bernd Kundrun, Chef des Zeitschriftenkonzerns Gruner+Jahr, sieht das europaweit wachsende Geschäft der Gratiszeitungen und -zeitschriften auch als Chance für kostenpflichtige Printprodukte: „Dadurch kann in einigen Ländern die Leselust gesteigert werden. Sie können ein Sprungbrett zur Qualitätspresse sein“, sagte Kundrun.

scm/lip MADRID. Viele junge Leute würden durch Gratisprodukte an das Lesen herangeführt und hätten später „Lust auf Mehr“. Sie wären dann bereit, Magazine oder Tageszeitungen zu kaufen, die mehr Informationen böten. Finanziell hingegen hätten die Verlage aber durch Gratiszeitungen Einbußen zu erwarten.

Mit dieser Einschätzung stellt sich Kundrun gegen weite Teile der deutschen Verlagsbranche. Zeitungskonzerne wie der Axel Springer Verlag (Bild, Welt) haben partout kein Interesse, dass Gratiszeitungen eingeführt werden. Der schwedische Medienkonzern Metro plant seit längerem eine Gratiszeitung für den deutschen Markt.

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