Kurseinbruch
Lexmark senkt Gewinnprognosen

Der US-Druckerhersteller Lexmark hat seine Gewinnprognose wegen schlecht laufender Geschäfte drastisch gesenkt. Weder Drucker noch Tinte haben sich gut verkaufen lassen, teilte das Unternehmen mit. Die Mitteilung löste einen Kurseinbruch der Lexmark-Papiere aus.

HB NEW YORK. Der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal werde bei 64 bis 69 Cent liegen, teilte das Unternehmen am Montag vor Börseneröffnung mit. Bislang hatte der HP-Konkurrent 82 bis 92 Cent in Aussicht gestellt. Grund für die Senkung um rund 24 Prozent sind Lexmark zufolge unter anderem enttäuschende Verkäufe bei Druckern und Tinte. Der Umsatz werde wohl um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. Lexmark-Aktien verloren vorbörslich elf Prozent.

Neben den schwachen Umsätzen mit Zubehör machten sich auch der harte Preiskampf bei Druckern sowie höher als erwartete Kosten bei Produktion und Werbung bemerkbar, erklärte Lexmark. Diese Faktoren würden auch im dritten Quartal auf dem Geschäft lasten. Daher werde für den Zeitraum nur noch ein Gewinn pro Aktie von bis zu zehn Cent erwartet. Analysten haben bislang im Schnitt mit 81 Cent gerechnet. Für das zweite Quartal hatten die Experten einen Gewinn von 86 Cent pro Aktie bei Umsätzen von 1,2 Mrd. Dollar vorhergesagt.

Der Konzern baut derzeit seine Produktpalette radikal um. Der Absatz von Druckern mit einer niedrigen Gewinn-Spanne soll verringert werden. Zudem investiert Lexmark viel Geld in Entwicklung und Bau neuer Drucker, die besser im Wettbewerb bestehen sollen. Die Umstellung wird durch umfangreiche Werbekampagnen begleitet.

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