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Kurznachrichten: Facebook und Google erwägen Übernahme von Twitter

Der rasch wachsende Kurznachrichtendienst Twitter weckt offenbar Interesse bei Facebook und Google: Die beiden Internet-Riesen erwägen angeblich dessen Übernahme.

Die Twitter-Site: Facebook und Google interessieren sich augenscheinlich für den Kurznachrichtendienst. Quelle: Reuters
Die Twitter-Site: Facebook und Google interessieren sich augenscheinlich für den Kurznachrichtendienst. Quelle: Reuters

HB NEW YORK. Wie das "Wall Street Journal" am Donnerstag berichtete, haben Facebook und Twitter bereits auf niedriger Ebene und bislang ergebnislos Fusionsgespräche mit Twitter geführt. Dabei sei der Wert von Twitter auf rund acht bis zehn Milliarden Dollar beziffert worden. Wie es in dem Bericht unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen weiter hieß, haben neben Google und Facebook noch weitere Interessenten bei Twitter angeklopft.

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Twitter hatte im September 175 Millionen Nutzer und wurde erst im Dezember bei der Zusammenstellung einer Kapitalspritze mit 3,7 Milliarden Dollar bewertet. Über den Dienst können 140 Zeichen lange Kurznachrichten - "Tweets" - an Interessenten - sogenannte "Follower" - verschickt werden. Twitter ist mittlerweile bei Politikern, Firmen und Promis gleichermaßen beliebt.

Dem "Wall Street Journal" zufolge arbeitet das Twitter-Management ungeachtet der Fusionsgespräche weiter daran, Twitter zu einer großen und unabhängigen Firma auszubauen. Mit der Situation vertraute Personen sagten der Zeitung, Twitter sei davon überzeugt, zu einem Konzern im Wert von 100 Milliarden Dollar heranwachsen zu können. Die Branchenforscher von eMarketer veranschlagen den Werbeumsatz von Twitter im vergangenen Jahr auf 45 Millionen Dollar. Ihrer Ansicht nach dürften die Einnahmen in diesem Jahr auf 150 Millionen Dollar steigen.

Zum Vergleich: Google machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 29 Milliarden Dollar. Den Umsatz von Facebook beziffert eMarketer auf 1,9 Milliarden Dollar, der Wert des Unternehmens wurde zuletzt mit 50 Milliarden Dollar veranschlagt.

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