Landgericht verschiebt Entscheidung
Mobilcom muss weiter um Freenet-Fusion bangen

Im Streit mit Kleinaktionären um die geplante Fusion müssen sich Mobilcom und Freenet weiterhin in Geduld üben. Das Landgericht Hamburg vertagte am Mittwoch seine Entscheidung über die Freigabe des Zusammenschlusses.

HB FRANKFURT. „Das Verfahren ist mindestens bis zum 16. August ausgesetzt worden, weil noch eine Stellungnahme eingeholt werden muss“, sagte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch. Die klagenden Kleinaktionäre hätten um eine verlängerte Frist zur Stellungnahme gebeten. Das Gericht wollte am Mittwoch eigentlich seine Entscheidung bekannt geben, ob die verschmolzene Firma vor dem Ende der Gerichtsverfahren ins Handelsregister eingetragen werden und die Fusion damit rasch vollzogen werden kann. Zuvor hatte es eine Klage von Freenet-Aktionären gegen die Fusion bereits abgewiesen.

Freenet teilte mit, das Hamburger Gericht habe die Verkündung seiner Entscheidung aus verfahrenstechnischen Gründen auf den 23. August festgelegt. Das für Mobilcom zuständige Landgericht Kiel will am nächsten Dienstag (8. August) über das Freigabeverfahren entscheiden. Sollten beide Freigabeverfahren für die Unternehmen positiv entschieden werden, könnten Mobilcom und Freenet verschmolzen und ein langer Rechtsstreit vermieden werden. Parallel spricht Mobilcom mit klagenden Aktionären über einen außergerichtlichen Kompromiss.

Die Anteilseigner von Mobilcom und Freenet hatten die Fusion im August 2005 mit großer Mehrheit gebilligt.

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