Larry Sanger
„All die Krawallmacher im Internet“

Larry Sanger will von Wikipedia nichts mehr wissen – dabei hat er das Online-Lexikon mitgegründet. Nach seinem Abgang im Streit will er einen seriösen Konkurrenten aufbauen: Citizendium. Im Handelsblatt-Interview entwirft Sanger eine Welt, in der Firmenchefs ihr Wissen online teilen.

Handelsblatt: Herr Sanger, Ihr gerade gestartetes Projekt Citizendium – das „Kompendium der Bürger“ – soll die bessere Wikipedia werden. Ist das nicht vermessen?

Larry Sanger: Wenn wir erfolgreich sind, werden Menschen und Organisationen zuerst zu uns kommen, wenn sie verlässliche und zitierfähige Quellen brauchen. Danach werden sie schauen, was es bei Wikipedia noch so gibt.

Wo soll diese Zuverlässigkeit herkommen?

Unsere Artikel werden vor der finalen Veröffentlichung geprüft und von Experten verifiziert. Unsere Autoren müssen ihre echten Namen preisgeben und für ihre Arbeit geradestehen, erst recht, um als Experte selber Projektseiten verantworten und abschließen zu können. Das ist ein klarer Unterschied zu Wikipedia. Da gibt es höchstens für gut befundene Artikel.

Wer darf mitmachen?

Als Autor praktisch jeder. Experten bitten wir, sich mit einem Lebenslauf für Themenbereiche anzumelden. Es geht aber alles ganz unbürokratisch.

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