Laut Marktforschern
Apple verdient trotz iPhone-Preissenkung offenbar mehr

Obwohl Apple die Preise der neuen iPhone-Modelle erheblich gesenkt hat, verdient der US-Konzern möglicherweise mehr als mit den alten Geräten. So zumindest die Schätzung des Marktforschungsunternehmen Isuppli. Grund sind gesunkene Preise für die einzelnen Komponenten.

HB HAMBURG. Isuppli schätzt die Kosten für die Herstellung der neuen Modelle rund 50 Dollar niedriger ein als bei der ersten Generation. Demnach dürfte Apple zumindest in den USA rund 281 Dollar pro verkauftem Gerät verdienen. Die Kosten für mitgeliefertes Zubehör, Verpackung, die Software sowie den Vertrieb flossen allerdings nicht mit in die Rechnung ein.

Die Marktforscher rechneten die in den iPhones verbauten Teile sowie die Kosten der Produktion zusammen und kamen auf einen Produktionspreis von 173 Dollar. In den USA fließen Isuppli zufolge wegen eines geänderten Geschäftsmodells zudem noch 300 Dollar an Subventionen durch den Netzbetreiber in die Apple-Kasse. Das neue iPhone kommt am 11. Juli in Deutschland auf den Markt und wird von T Mobile - in Kombination mit einem umfangreichen Flatrate-Vertrag ab einem Euro verfügbar sein. In den USA wird das Gerät ab 199 Dollar verkauft. Bislang kostete das Apple-Handy 399 Dollar.

Bei den Angaben von Isuppli handelt es sich um erste Schätzungen. Die neuen iPhones sind erst vom Verkaufsstart am 11. Juli an verfügbar. Vorerst wurden die Kosten für die von Apple angegebenen Komponenten zusammengerechnet, eine detaillierte Analyse soll nach Marktstart erfolgen.

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