Lenovo war früher Legend
AMD rückt in China voran

AMD, zweitgrößter Computerhersteller der Welt, rückt näher zum Erzrivalen Intel auf. AMD schloss einen Vertrag mit Chinas führendem PC-Hersteller Lenovo ab.

HB HONGKONG. Ein AMD-Sprecher sagte mit Mittwoch, ab dieser Woche werde Lenovo auch Desktop-Computer mit Athlon-64- und Athlon-XP- Prozessoren ausliefern. Zu den Umsatzzielen oder Chip-Preisen machte er keine Angaben. Bislang hatte Lenovo - früher unter der Marke Legend bekannt - ausschließlich Intel-Prozessoren verwendet.

„Das ist für AMD eine große Sache“, sagte ein westlicher Analyst. „In der Vergangenheit beherrschte in China immer Intel den Markt, besonders bei Markencomputern.“ China hatte im vergangenen Jahr mit etwa 13 Millionen Maschinen Japan als zweitgrößten Computermarkt der Welt hinter den USA abgelöst. AMD hatte bereits im März einen Vertrag mit Chinas zweitgrößtem Computerhersteller Founder Group bekannt gegeben. Lenovo hat in China einen Marktanteil bei PCs von etwa 28 Prozent und Founder von etwa zehn Prozent. Weltweit werden etwa 80 Prozent der Computer-Prozessoren von Intel und etwa 20 Prozent von AMD hergestellt.

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