Letzte Hürde noch nicht genommen
Gericht erlaubt Fusion von Freenet und Mobilcom

Die geplante Fusion zwischen dem Mobilfunkunternehmen Mobilcom und dessen Internet- und Festnetz-Tochter Freenet.de ist am Mittwoch einen weiteren Schritt vorangekommen. Die letzte Hürde ist damit aber noch nicht genommen.

HB FRANKFURT. Das Landgericht Hamburg gab trotz der laufenden Klage eines Freenet-Aktionärs grünes Licht für die Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister. Offen ist aber noch der Ausgang eines zweiten Prozesses vor dem Landgericht Kiel, wo drei Aktionäre der Freenet-Mutter Mobilcom gegen das Vorhaben klagen.

Das Hamburger Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass mögliche Vermögensnachteile des gegen die Fusion klagenden Freenet-Aktionärs hinter den Interessen der Unternehmen und der übrigen Aktionäre zurückstehen müssten. Gegen die Entscheidung sind Rechtsmittel möglich.

Das Landgericht Kiel hat eine Entscheidung im Fall Mobilcom zuletzt für den 22. September angekündigt. Freenet und Mobilcom hatten sich bereits mit den meisten Klägern auf einen Vergleich geeinigt. In dem so genannten Freigabeverfahren geht es darum, ob Freenet und Mobilcom trotz Aktionärsklagen bereits vor dem Ende eines zu erwarteten Gerichts-Marathons verschmolzen werden können. Die Aktionäre beider Unternehmen hatten die Fusion mehrheitlich beschlossen.

Mobilcom- und Freenet-Chef Eckhard Spoerr hatte bei den Hauptversammlungen beider Unternehmen Ende August davon gesprochen, dass die Fusion bis zum Beginn des nächsten Jahres endgültig unter Dach und Fach sein solle.

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