In der schwelenden Korruptionskrise ist noch kein Ende in Sicht. Im Weihnachtsquartal habe Siemens
intern 52 neue Untersuchungen aufgenommen, teilte Löscher mit. Im Zuge des Kronzeugenprogramms habe der Konzern bisher 33 Anfragen von Mitarbeitern. Vier Beschäftigten sei Amnestie gewährt worden, bei zwei Angestellten sei dies abgelehnt worden. Die Krise steht auch im Mittelpunkt der Hauptversammlung, die um 10 Uhr begonnen hat.
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weiter? Fragen und Antworten rund um die Hauptversammlung
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Der Gesamtschaden durch die Korruptionsaffäre sei zuletzt auf insgesamt 1,6 Mrd. Euro angestiegen, sagte Konzernchef Peter Löscher laut seinem Manuskript. Die Ausgaben für Strafen und Aufklärung hätten sich bis Ende Dezember auf 1,1 Mrd. Euro summiert, die zusätzliche Steuerlast 520 Mill. Euro. Per Ende September hatte Siemens
den Gesamtschaden noch auf 1,3 bis 1,4 Mrd. Euro beziffert.
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