Magazinbericht
ProSiebenSat.1 macht sich "schlank" für Fusion

ProSiebenSat.1 prüft einem Magazinbericht zufolge den Verkauf seiner TV-Produktionssparte mit etwa tausend Mitarbeitern. Eine Hand voll Interessenten sei gezielt angesprochen worden. Das Vorhaben stehe im Zusammenhang mit der angepeilten Fusion mit der TV-Gruppe SBS, hieß es.

HB FRANKFURT. Zu diesen Interessenten gehören unter anderem die Technologie-Konzerne Thomson, IBM und Siemens, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf mehrere Personen aus dem Umfeld des Unternehmens. ProSiebenSat.1 wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Ein Verkauf zielt dem Bericht zufolge aber nicht auf hohe Erlöse ab als vielmehr auf den Versuch, die Kosten für die rund tausend Mitarbeiter, etwa ein Drittel der gesamten Belegschaft, aus der Bilanz zu bekommen. Überlegungen über einen Verkauf habe es schon in der Vergangenheit gegeben, nun aber stehe dieses Vorhaben im Zusammenhang mit der angepeilten Fusion mit der TV-Gruppe SBS, berichtete das Nachrichtenmagazin. ProSiebenSat.1 hatte vor kurzem angekündigt, eine Übernahme der Sendergruppe SBS zu prüfen. Bis Mitte des Jahres will das Münchener Unternehmen darüber eine Entscheidung treffen.

Hauptgesellschafter von SBS sind die Finanzinvestoren KKR und Permira, die auch bei ProSiebenSat.1 eingestiegen waren und aus beiden Firmen einen großen europäischen Senderkonzern schmieden wollen.

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