Mark Zuckerberg: Facebook setzt LinkedIn, Youtube, Netflix und Amazon unter Druck

Mark Zuckerberg
Facebook als Karrierehelfer

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Facebook setzt LinkedIn, Youtube, Netflix und Amazon unter Druck

Microsofts Karrierenetzwerk LinkedIn dürfte die neue Facebook-Funktion mit Sorge beobachten: Denn Zuckerbergs Netzwerk setzt auf Nutzer, die gar nicht unbedingt auf Jobsuche sind, sondern sich eher nebenbei inspirieren lassen wollen. „Zwei Drittel aller Jobsuchenden sind bereits angestellt. Sie verbringen ihre Tage und Nächte nicht damit einem Job nachzujagen. Sie sind offen für einen Job, wenn der Job kommt“, erklärt ein Facebook-Manager dem Portal „Techcrunch“. Beobachter sehen darin Facebooks großen Wettbewerbsvorteil gegenüber LinkedIn.

Die Job-Funktion steht in einer Reihe von Neuerungen, die der Facebook-Chef in den vergangenen Wochen verkündet hat. Fast täglich werden Innovationen aus Menlo Park bekannt: Für Medienpartnerschaften wurde eine renommierte TV-Journalistin eingestellt. Der Konzern soll mit Musiklabels um Lizenzen verhandeln. So sollen Nutzer die Möglichkeit bekommen, Musik in ihre Videos einzubinden. Am Dienstag bestätigte Facebook, an einer eigenen TV-App zu arbeiten. Beobachter sehen darin Ambitionen, dass Facebook künftig auch ins Geschäft mit eigenen Video-Inhalten einsteigen will.

Mit den neuen Initiativen setzt der Konzern seine Konkurrenten heftig unter Druck: Musikvideos und TV-Apps dürften Google-Tochter Youtube zu schaffen machen. Kommen irgendwann Serien aus den Facebook-Studios, dürften es auch Netflix und Amazon schwer haben, mit dem Konzern mitzuhalten.

Mit dem Bewerbertool schwingt sich Facebook zum Rivalen von LinkedIn auf. Auch Nutzern wird die Notwendigkeit genommen, Facebook für eine andere Plattform verlassen zu müssen. Versteht man Facebook als Garten und den Chef als Gärtner, dann werkelt Mark Zuckerberg gerade am Schlosspark von Versailles.

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