Handy an, Hirn aus: Die ARD knöpft sich Apple vor

Markencheck
Handy an, Hirn aus: Die ARD knöpft sich Apple vor

iPhone, iPad, iPod: Die Produkte des Computerriesen Apple haben die ganze Welt erobert. Doch trotz aller wirtschaftlicher Erfolge muss der US-Konzern mit Kritik leben – vor allem wenn es um die Arbeitsbedingungen geht.
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DüsseldorfViele Marken haben Fans, Apple hat „Jünger“. Sie campen vor Geschäften, um ein neues Smartphone oder nur ein T-Shirt mit dem Firmenlogo zu ergattern. Wie ist dieser Hype zu erklären?

Mit dem Apple-Check setzte die ARD am Montagabend ihre Reihe fort, in der populäre Marken und ihre Firmenpolitik unter die Lupe genommen werden. Diesmal auf dem Prüfstand: die derzeit zweitwertvollste Marke der Welt. An der Börse ist der US-Konzern ungefähr so viel wert wie BASF, Siemens, SAP, VW und Bayer zusammen.

Cool, einfach zu bedienen und sicher – das bringt man mit Apple-Produkten in Verbindung. Doch haben die viel gepriesenen Geräte tatsächlich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz? Wie gut ist der Service in Apple Stores? Und was geht im Gehirn eines eingefleischten Apple-Fans vor?

Der Apple-Check geht diesen Fragen nach und hat sich auch im Apple-Produktionsland China umgeschaut: Wurden die Arbeitsbedingungen dort wie versprochen verbessert?

Kommentare zu "Handy an, Hirn aus: Die ARD knöpft sich Apple vor"

Alle Kommentare
  • Hier wurden einfach nur Zahlen verglichen. Dass Apple seit jeher anders "different" denkt und entsprechende Produkte entwickelt hat, die fleißig von allen anderen kopiert werden und als eigene Lösung verkauft werden, sollte nicht unerwähnt bleiben. Ich arbeite seit über 20 Jahren mit Apple und kenne den Unterschied zu WIN & Co...

  • Hiiiiiiilfeeeeee was für eine Schwachsinn diese Sendung!!!
    Wer einen Marktcheck macht, sollte sich der Mühsaal einer guten Recherche, Analyse und Vergleich mit den Mitbewerbern unterziehen, nichts davon wurde gemacht!
    Teil 1: Apple infiziert, großzügig wurden drei Äpfel vergeben und warum, weil nach dem Gehirnscan von 25 Probanden festgestellt wurde, dass die Äbbelll mit mehr Gefühl, eher wie ein Gesicht gesehen werden und Samsung dagegen eher das Vernunftzentrum angesprochen wird.
    Großzügig erhielt Apple drei Punkte, schön, aber warum. Das reicht doch nicht aus um die eine Marke besser und die andere schlechter zu bewerten. Denn Vernunft kann sich auf Dauer möglicherweise besser behaupten. Und überhaupt, wieviel Punkte gingen nach diesem Minivergleich an die Konkurrenz???.
    Teil zwei: Wie einfach ist Apple wirklich?
    Hier wurde derartig platt recherchiert, dass es wirklich nicht zu fassen ist, dafür soviel wertvolle Sendezeit zu verschenken. Nicht dass Touch and Feeling, nicht die 1000 Dinge, die im täglichen Gebrauch gefallen oder nerven wurden getestet. Nicht die Möglichkeiten und Fähigkeiten und die Einfachheit der Nutzung wurden dargestellt, die Mühe machte man sich nicht. Stattdessen schwadronierten ausgewachsene Ingenieure die ganze Zeit nur über den Sperrbildschrirm und zwei-drei Kleinigkeiten. Sind die eigentlich irre (?) und so etwas mit dem Geld der Gebührenzahler!
    Teil 3: Ist Äbbelll sein Geld wert?
    Wer dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen, wurde eines besseren belehrt, man steckte jeweils ein Phone von Samsung und Äpple in ein Bierglas!
    Na Bravo, tolle Idee!!! Ist das, was den Wert ausmacht, warum wurde nicht die Haltbarkeit und Zuverlässigkeit getestet, z.B. wie leicht wird so ein Device beschädigt wenn es hinfällt (Interessierte können übrigens dergleichen bei IFIXIT nachlesen), bei Regen und Spritzwasser, wie gut ist der Bildschriminhalt bei verschiedenen Lichtverhältnissen zu sehen, wie ist die Qualität des Gehäuses.
    Fortsetzung folgt:

  • Wann schickt endlich jemand einen Reporter zu Samsung?

  • Es wäre schön, wenn das nochmal jemand gegenlesen könnte aus der Red. So viele Rechtschreibfehler bin ich vom Handelsblatt sonst nicht gewohnt...

  • Fortsetzung:
    Ferner wurde erwähnt, was die Hardware des Iphone kostet wenn man die einzelnen Teile erwirbt, auf welche Stückzahlen dies basiert, wurde verschwiegen. Ok, üblicherweise wird dabei der Kauf von 1000 Einheiten zu Grunde gelegt. Immerhin kam man dabei auf rung 160 Euronen.. Hier wurde wiederum nicht mit der Konkurrenz (Die im übrigen nicht nur aus Samsung besteht) verglichen, es wurde auch, damit das eklige Gewinnstreben auch entsprechend drastisch dargestellt werden konnte, unerwähnt gelassen, dass die Entwicklung, Pflege und Anpassung von Betriebssystem, Software und Updates nicht umsonst ist. Ok, Ebenfalls wurde nicht gesagt, wieso man auf 9 €€ pro Gerät für den Zusammenbau kommt und ob es sich dabei nur um Personalkosten handelt, oder ob es die kompletten Produktionskosten sind. Doch lassen wir das, kommen wir zum letzten Punkt.
    Teil 5: Ist Apple fair.
    Hier ging es um soziale Aspeckte wie Bezahlung Unterbringung etc. Es wurde erwähnt, dass ein € pro Stunde gezahlt wird, aber nicht verglichen, wie gut oder schlecht das für asiatische Verhältnisse ist und wieviel die Konkurrenz zahlt. Ich will nun Appel nicht schöner frisieren, doch wer ist ausser Apple Mitglied der Fair Labor Association, die die Arbeitsbedingungen vor Ort prüft und wer zahl besser oder schlechter als Apple etc.
    Es ist doch so, dass bei diesem Punkt alle auf die Anklagepunkte gehören, denn es wern Notlagen ausgenutzt und Menschen werden indirekt gezwungen wie die Sklaven zu arbeiten. Baer hier ist Apple meines Wissens nach noch Einäugiger unter Blinden, hier hätten vernünftig, gut recherchierte Daten hergemusst. Wenn der öffentlich Rundfunk immer derartig nachlässig arbeiten würde, dann sollte man die Beiträge kürzen. Traurig so etwas.

  • Die Malaise der "Jünger" ist ihre geistige Leere, die daraus resultierende Prioritätensetzung auf die Verpackung mit der Folge, einem falschen Propheten anzuhängen, der alle Desings bei Dieter Rams geklaut hat. Außer dem des unförmig-häßliches Plastikeis. Und nicht mal das stammt ganz von Steve Jobs. (wenn Ihr wüßtet, daß Ihr mit einem Rasierapparat telefoniert)

  • Unglaublich, was dem zahlendem Zuschauer da geboten wurde, nämlich ein oberflächlichiges, schon albernes Geplänkel ohne Hand und Fuß. Aber wenigstens durfte der Redakteur ein wenig in China herumreisen, ich hoffe er hatte Spaß dabei.
    [...]. Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • ich frage mich immer wieder welches Niveau Kommentatoren haben, die sich ihr Hobby leisten Apple Bashing zu betreiben, Zitat: "Die Malaise der "Jünger" ist ihre geistige Leere" Millionen Deutsche nutzen Apple Produkte, es ist keine Kinderstube so viele Menschen für bekloppt oder geistig leer zu halten. Zitat: " der alle Desings bei Dieter Rams geklaut hat" und immer wieder die alte Leier, dass Apple bei Braun geklaut hat.. Dieter Rams ist im Gegensatz zu solchen Kommentatoren stolz darauf dass Apple ein so tolles Design bietet. Zudem geht es bei Apple nicht nur um Design, sondern um die technischen Leistungen und den Innovationsschub, den Apple der gesamten Branche gebracht hat. Zitat: "daß Ihr mit einem Rasierapparat telefoniert" - Das ist dann auch wieder ein verquertes Weltbild. Die einen werfen Apple vor, dass sie vor Gericht ziehen, weil sie ihre Designregeln vorm Kopieren schützen wollen. Und dann wird mit diesem Argument gearbeitetn. Nun da inzwischen, nachdem Apple das iphone auf den Markt gebracht hat, alle Smartphones demgemäß wie - hier unflätig behauptet schön wär es ja, wenn Rasierapparate wie iphones aussehn würde by the way - Rasierapparate aussehen, dann geht der Kommentar ja nicht gegen Apple, sondern gegen all die Lumia, Androids, Samsungs HTC... denn inzwischen sehen ja alle - dank abkupfern - gleich aus....

  • Wenn wengistens die im Handelsblatt etwas von Wirtschaft verstehen würden, dann würden sie diesen Blödsinn mit den Materialkosten nicht nachkauen. Da gehen auch die Kosten für Marketing, Vertrieb, Entwicklung, Support, Service etc. etc. ein und am Ende des Tages ist es nicht verwerflich 30% Umsatzrendite zu haben, außer man denkt in Kategorien staatlich alimentierter Interessenvertreter.

  • Bescheuerter 'Fakten'-Check.

    Den reinen Materialwert eines Handys zu nennen ist dämlich. Spannend wäre es gewesen, den Materialwert eines Samsung (&Co) vs. Apple zu nennen.

    Bezüglich Arbeitsbedingungen: Die Arbeitsbedingungen von Foxconn bei Apple allein sind irrelevant. Relevant sind die Arbeitsbedingungen im Vergleich zur Herstellung Apple versus Microsoft versus Samsung versus HTC versus Nokia. Dabei würde vermutlich Apple als Leuchtturm herausragen. Denn im Unterschied zu diesen anderen Firmen bemüht sich Apple um Einhaltung der Gesetze, um Transparenz und um steigende Löhne. Interessant ist nicht ob die Foxconn-Leute einen Euro bekommen, sondern wieviel sie im Verhältnis zu anderen Firmen bekommen.

    Bezüglich iPhone ins Bierglas: Ich habe noch nie in meinem Leben ein elektronisches Dingsbums in ein Bierglas geworfen. Aber lieber Autor: Kippen Sie mal ein Glas Cola über ihre Tastatur. Völlig egal was sie anschließend versuchen: Die Tastatur ist Schrott.

    Generell: Dinge runterfallen lassen, Dinge anzünden, Dinge ins Wasser werfen, mit dem Auto drüberfahren, einem starken Magnetfeld aussetzen, ... dürfte bei praktisch allen elektronischen Geräten, egal welche Art und welcher Hersteller unter unsachgemäßem Gebrauch laufen und dürfte nirgendwo von der Garantie abgedeckt werden. Einzige Ausnahme: Technik die für Extremeinsätze gebaut wurde, etwa explizit wasserdichte oder sturzgeschützte Technik.

    Kurz: Hier ging es nicht um Markencheck, sondern ganz billig um Markenbashing.

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