Marktanteil und Umsatz in Deutschland steigen
Universal Music profitiert vom Erfolg deutscher Künstler

Durch Erfolge nationaler Künstler wie „Tokio Hotel“ oder „Juli“ ist es Universal Music Deutschland gelungen, den Marktanteil auszubauen und gegen den Trend zu wachsen. „Wir konnten alleine bei sechs deutschen Newcomern Gold- oder Platin-Status erreichen“, sagt Deutschlandchef Frank Briegmann im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Gold“ verleiht der Phonoverband für mehr als 100 000 verkaufte Alben, „Platin“ für das Doppelte.

HB DÜSSELDORF. Für das laufende Jahr erwartet Briegmann einen unveränderten Umsatz, während er der Branche nochmals ein leichtes Minus voraussagt. Der deutsche Phonoverband hatte zuvor für den Gesamtmarkt 2005 ein vorläufiges Umsatzminus von knapp unter sechs Prozent bekannt gegeben.

Bei Universal gab es ein Plus von zwei Prozent. Dadurch stieg der Marktanteil deutlich gegenüber dem Vorjahr von 29,5 Prozent auf rund 32 Prozent. Der Beitrag der nationalen Künstler an diesem Erfolg, von den Kastelruther Spatzen bis zu Tokio Hotel zeigt sich dabei in einem Anteil des lokalen Repertoires von gut 40 Prozent nach 37 Prozent im Vorjahr.

Der Verkauf von digitaler Musik online stehe noch immer am Anfang, so Briegmann, sei allerdings bei Universal Deutschland mit gut 20 Mill. Euro in 2005 schon als stabilisierendes Element zu erkennen.

So wie das jüngst gestartete Downloadangebot von Vodafone über Mobiltelefone. Hier konnte Universal alleine 100 000 Songs in drei Wochen vor Weihnachten verkaufen. „Das funktioniert schon ganz gut“, sagte Briegmann. Insgesamt werde der MusikDownload über Internet und Mobiltelefone dieses Jahr dazu beitragen, ein weiteres leichtes Abrutschen der Verkaufszahlen bei Musik-CD abzufedern.pos

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