Marktprobleme
Alcatel denkt über weiteren Stellenabbau nach

Kaum hat Alcatel Lucent die Geschäftsprognose gesenkt, kommt auch schon die nächste Hiobsbotschaft: Der angeschlagene Netzwerkausrüster erwägt weitere Stellenkürzungen. Der Konzern hatte bereits angekündigt, 12 500 Stellen zu streichen. Das reicht aber offenbar nicht aus.

HB PARIS. Sowohl für Frankreich als auch andere Regionen sei es aber noch zu früh, um Einzelheiten bekannt zu geben, sagte Firmen-Chefin Patricia Russo dem „Figaro“ vom Mittwoch. Ihr Job als Chefin sei aber sicher. „Die schwachen Umsätze sind nicht das Ergebnis eines internen Problems, sondern ein Marktproblem“, sagte sie.

Alcatel-Lucent haben keinerlei Marktanteile verloren. Sie müsse die Aktionäre zu der Überzeugung bringen, dass die Fusion Sinn gemacht habe, sagte Russo. „Wir brauchen zwei Jahre, um die Fusion umzusetzen. Zudem müssen wir unsere Visionen für die nächsten drei Jahre teilen“, sagte sie. Seit dem Abschluss der Fusion der französischen Alcatel mit dem US-Rivalen Lucent im Dezember 2006 hat der Aktienkurs des Unternehmens um rund 40 Prozent verloren. Vor wenigen Tagen senkte der Weltmarktführer bei Festnetz-Ausrüstung zum dritten Mal seit der Fusion die Geschäftsprognosen. Der Konzern hatte bereits angekündigt, bis 2009 etwa 12 500 seiner 80 000 Stellen abzubauen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%