Massiver Gewinneinbruch: Yahoo streicht 1 000 Stellen

Massiver Gewinneinbruch
Yahoo streicht 1 000 Stellen

Der Internet-Konzern Yahoo hat im vierten Quartal 2007 deutlich weniger verdient als im Vorjahr und will im Rahmen seiner laufenden Restrukturierung 1 000 Stellen streichen. Besonders enttäuschte der Ausblick des Unternehmens, das sich deutlichem Gegenwind ausgesetzt sieht.

HB SUNNYVALE. Unter dem Strich verdiente das im Umbau befindliche Unternehmen 206 Mill. Dollar und damit fast ein Viertel weniger als noch vor einem Jahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 15 Cent. Yahoos Umsatz stieg um knapp acht Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar (1,2 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss in Sunnyvale (US-Staat Kalifornien) bekannt gab.

Im laufenden Jahr sei Yahoo weiter deutlichem Gegenwind ausgesetzt, sagte Konzernchef und Firmenmitgründer Jerry Yang. Auch das Europageschäft steht auf dem Prüfstand.

Yahoo schnitt mit seinen Zahlen besser ab als von Analysten erwartet. Der warnende Ausblick enttäuschte Experten jedoch. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel mehr als acht Prozent auf 19,15 Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten verlor die Yahoo -Aktie mehr als ein Viertel ihres Werts.

Bei seiner Rückkehr an die Konzernspitze im vergangenen Sommer hatte Yang durchgreifende Veränderungen binnen 100 Tagen angekündigt. Diese stehen laut Kritikern noch aus. Bei der Internet-Suche etwa fällt Yahoo immer weiter hinter den dominanten Google -Konzern zurück. Der Konkurrent legt seine Zahlen an diesem Donnerstag vor.

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